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Der Schlaganfall mithilfe der modernen Bildgebung betrachtet

Prof. Dr. Rüdiger von Kummer, Prof. Dr. Jens Fiehler


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Zusammenfassung:
Eine gezielte und wirksame Therapie des Schlaganfalls ist ohne Differenzierung der Ursachen und zerebralen Pathologie nicht möglich. Hierfür stehen heute die Computertomografie (CT) und die Magnetresonanztomografie (MRT) zur Verfügung. Mit beiden Techniken können neben dem Gehirngewebe die zerebralen Gefäße und die Durchblutung abgebildet werden. In der Notfallsituation ist der Einsatz der MRT im Vergleich zur CT schwieriger. Die MRT bietet dafür eine sehr hohe Sensitivität für die Schlaganfallpathologie und ist für die Differenzialdiagnostik unübertroffen. Der Vorteil der CT liegt in der hohen Spezifität für den ischämischen Infarkt. Die CT reicht für die Indikationsstellung zur Thrombolyse aus. Der Nutzen zusätzlicher Informationen mit CT oder MRT ist bisher nicht sicher belegt.

Aus dem Artikel:


Schlaganfall°°Die akute rechtshemisphärische Signalintensitätsanhebung in der DWI < 6 h (diffusionsgewichtete Bildgebung) hat eine geringere Ausdehnung als die ipsilaterale grauwertcodierte Perfusionsverzögerung; es liegt somit ein DWI < MRP-Mismatch vor. Die Infarktausdehnung nach einer Woche (T2w, Tag 7) geht über die akute Diffusionsstörung hinaus. Im Vergleich hierzu unterscheidet sich die Ausdehnung in den sonstigen MRT-Parameterkarten. Die Größe des Mismatches hängt also von der Parameterwahl ab.

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