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Kraftvergleich – 3 Tesla versus 1,5 Tesla in der Neuroradiologie. Wirklich besser oder nur schöner?

Prof. Dr. Arnd Dörfler


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Zusammenfassung:
MR-Geräte mit 3 Tesla Feldstärke finden in der Neurobildgebung zunehmend Anwendung. Sie werden vor allem zur funktionellen Bildgebung, für die MR-Angiografie und die Tumor- und Epilepsiediagnostik eingesetzt. Methodische Vorteile wie das verbesserte Signal-Rausch-Verhältnis führen dabei zu einer besseren räumlichen Auflösung und kürzeren Messzeiten. Ob aber die Bildgebung bei 3 Tesla auch mit einer höheren Sensitivität im Läsionsnachweis und damit auch einer „klinischen Konsequenz“ einhergeht oder nur „schönere Bilder“ macht, ist in der Literatur kaum dokumentiert. Nach einer kurzen Einführung in die methodischen Grundlagen soll daher basierend auf eigenen Erfahrungen und der verfügbaren Literatur der aktuelle Stand der MR-Bildgebung bei 3 Tesla für verschiedene Anwendungen in der Neuroradiologie beleuchtet werden.


Aus dem Artikel:


Beispielbild Kraftvergleich


Mikroadenom der Hypophyse.
a T1-SE-Sequenz mit 1,5 Tesla. b T1-GRE-Sequenz mit 3 tesla. Das Mikroadenom lässt sich besser abgrenzen, gleichzeitig sind im Sinus cavemosus deutlich stärkere Flussartefakte nachzuweisen.

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